Jugendlicher verletzt sich bei Flucht vor Polizei ohne Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss.
Münster: Flucht vor Polizeikontrolle endet mit Unfall

Münster (ost)
In der Nacht zum Dienstag (11.08., 00:30 Uhr) stoppte eine Streifenwagenbesatzung einen 16-jährigen Münsteraner ohne Fahrerlaubnis, nachdem er versucht hatte, sich mit seinem Kleinkraftrad an der Hafenstraße einer Kontrolle zu entziehen.
Die Polizisten planten, den Fahrer des Kleinkraftrads anzuhalten, nachdem sie beobachtet hatten, wie er ohne Helm und Licht auf sie zukam. Er ignorierte ihre Haltesignale und fuhr stattdessen in die Engelstraße, entgegen der Einbahnstraße, und flüchtete in eine Baustelle. Der Jugendliche ließ dann den Roller zurück und rannte weiter zu Fuß in Richtung Brockhoffstraße. Dort konnten die Beamten ihn schließlich einholen. Der 16-Jährige behauptete, den Roller kurz zuvor gekauft zu haben.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er keine Fahrerlaubnis für das Fahrzeug besaß und vor der Fahrt Alkohol konsumiert hatte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 0,7 Promille. Laut seiner Aussage war er allein in der Engelstraße mit seinem Roller verunglückt. Durch den Sturz entstand ein Sachschaden am Kleinkraftrad. Der Jugendliche verletzte sich leicht. Die Polizei informierte die Erziehungsberechtigten des Jugendlichen.
Er wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr strafrechtlich verfolgt. Da die Eigentumsverhältnisse vor Ort nicht eindeutig geklärt werden konnten, beschlagnahmten die Beamten den Roller.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








