Ein 34-jähriger Mann wurde von Sicherheitsdienstmitarbeitern angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen des Vorfalls.
Münster: Gewalt am Hawerkamp – Polizei sucht Zeugen

Münster (ost)
Früh am Sonntagmorgen (05.04., 06:35 Uhr) wurde ein 34-jähriger Mann bei einem Vorfall mit Angestellten eines Sicherheitsdienstes im Bereich des Hawerkamps schwer verletzt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Nach bisherigen Aussagen wiesen fünf bis sechs Angestellte des Sicherheitsdienstes den betrunkenen 34-Jährigen aus und drängten ihn in Richtung der Einfahrt des Geländes. Die Angestellten griffen den Mann physisch an, wodurch er schwere Kopfverletzungen erlitt. Danach flüchteten die Verdächtigen auf das Gelände. Rettungskräfte brachten den 34-Jährigen in ein Krankenhaus.
Die Polizei identifizierte sechs verdächtige Personen in der Nähe des Tatortes. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0251) 275-0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Besonders auffällig ist die hohe Anzahl von nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








