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Münster: Innenminister Herbert Reul im Austausch

Am 27. Mai traf der Innenminister in Münster 60 Polizeiführungskräfte zum Dialog. Er möchte wissen, was die Kollegen vor Ort bewegt.

Foto: Polizei Münster (Veröffentlichung mit der Pressemitteilung honorarfrei)
Foto: Presseportal.de

Münster (ost)

Am 27. Mai hat der Innenminister in Münster rund 60 Führungskräfte der Polizei zum Dialog getroffen – Schnell war klar: Er möchte wissen, was die Kolleginnen und Kollegen vor Ort bewegt.

„Kein Tag ist in Ihrem Polizeigeschäft wie der andere“, eröffnet Herbert Reul die Veranstaltung. Kurz zuvor hatte ihn die Nachricht von einem schweren Verkehrsunfall bei Dinslaken erreicht, bei dem ein Kind ums Leben kam und ein weiteres schwer verletzt wurde. Ein Beispiel, das die Härte und Unvorhersehbarkeit des Polizeialltags eindrücklich unterstreicht. Es sind solche Botschaften, die immer wieder auch den Minister sichtlich anfassen.

Nach tiefem Durchatmen geht er in den Austausch mit der Top-Führungsmannschaft des Münsterlandes. Unter ihnen auch die Landräte Borken und Coesfeld, der Kreisdirektor aus dem Kreis Steinfurt sowie die Polizeipräsidentinnen aus Münster und Recklinghausen sowie der Polizeipräsident aus Gelsenkirchen.

Drei Stunden lang steht der Innenminister Rede und Antwort im Austausch mit den Führungskräften der Polizei aus den Kreisen Steinfurt, Warendorf, Borken und Coesfeld sowie aus den Polizeipräsidien Recklinghausen, Gelsenkirchen und Münster. Im Mittelpunkt: aktuelle Herausforderungen wie das Vertrauen in den Staat, die demokratische Resilienz der Polizei NRW ebenso wie Liegenschaftsangelegenheiten, die Effizienzinitiative zum Bürokratieabbau und die Zusammenarbeit mit der Justiz und dem Kommunalen Ordnungsdienst.

Das Format ist für Herbert Reul ein wichtiges Anliegen, um nah an der Praxis zu bleiben. Jede Frage, jeder Gedanke war ausdrücklich erwünscht – und wurde ernst genommen. Ziel ist es, ein möglichst authentisches Bild davon zu bekommen, was die Führungskräfte vor Ort bewegt und wo konkreter Handlungsbedarf besteht. Nach drei Stunden des intensiven Austausches steht fest: Die Kolleginnen und Kollegen haben diesen Termin als Zeichen großer Wertschätzung wahrgenommen. „Der Minister hat sich enorm viel Zeit genommen“, war eine Rückmeldung eines Teilnehmenden. „Es ist beeindruckend, wie tief der Minister in den Themen steckt. Er ist keine Antwort schuldig geblieben“, war das Fazit einer anderen. Führungskraft. Eine gelungene Veranstaltung für alle Beteiligten also.

Quelle: Presseportal

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