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Münster: Kontrolle auf der A 30 bei Westerkappeln

Beamte stoppen niederländischen Gefahrguttransport mit Mängeln in Ladungssicherung und Fahrzeugzustand. Fahrer missachtet Rauchverbot.

Foto: Polizei Münster. Das Foto zeigt die Gefahrgutkennzeichnung und das transportierte Gefahrgut im Container. Veröffentlichung mit dieser Meldung honorarfrei.
Foto: Presseportal.de

Münster (ost)

Am Montag (02.02.) stoppten die Beamten der Schwerlastgruppe des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei Münster einen niederländischen Lastwagen mit Gefahrgütern auf einem Rastplatz der Autobahn 30 bei Westerkappeln im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle.

Ein 45-jähriger Fahrer transportierte eine offene und zugelassene Stahlkiste, die mit explosionsfähigem Material beladen war. Während der Kontrolle stellten die Polizisten verschiedene Mängel bei der Sicherung der Ladung fest. Außerdem war das Fahrzeug in einem nicht verkehrssicheren Zustand. Die Reifen, die Bremsanlage, die Windschutzscheibe und die Beleuchtung wiesen erhebliche Mängel auf.

Der 45-Jährige ignorierte während der Kontrolle mehrmals das absolute Rauchverbot, das in der Nähe von Fahrzeugen gilt, die mit explosionsfähigem Material beladen sind.

Die Einsatzkräfte untersagten dem Fahrer mit niederländischer Staatsangehörigkeit vorerst die Weiterfahrt.

Schließlich begleitete die Polizei den Transport zu einem passenden Unternehmen in der Nähe, um die festgestellten Mängel zu beheben und damit eine mögliche Gefährdung Unbeteiligter zu verhindern.

Dem 45-jährigen Fahrer und mehreren beteiligten Unternehmen drohen Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Bußgelder in Höhe von bis zu vierstelligen Beträgen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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