Am vergangenen Freitag fand in Südlohn-Oeding eine großangelegte Straßenverkehrskontrolle mit Schwerpunkt auf dem gewerblichen Güterverkehr statt. Dabei wurden insgesamt 107 Fahrzeuge überprüft und verschiedene Verstöße festgestellt.
Münster: Kooperative Großkontrolle des gewerblichen Güterverkehrs

Südlohn-Oeding (ost)
Letzten Freitag führten die Verkehrsdienste und der Polizeisonderdienst der Kreispolizeibehörde Borken gemeinsam mit anderen Behörden eine kooperative Straßenverkehrskontrolle in Südlohn-Oeding durch. Dafür wurde eine große Kontrollstelle an der Bundesstraße 525 / Bundesstraße 70 eingerichtet.
Der Schwerpunkt lag auf der Überwachung des gewerblichen Güterverkehrs. Besonderes Augenmerk lag auf der Einhaltung der Sozialvorschriften, der Ladungssicherung, der Kontrolle von Gefahrguttransporten, technischen Fahrzeugkontrollen und der Fahrtauglichkeit der Fahrer. Außerdem standen die Bekämpfung von Eigentumskriminalität und grenzüberschreitenden Straftaten im Fokus. Neben den Verkehrsdiensten der benachbarten Kreispolizeibehörden Duisburg und Wesel beteiligten sich auch externe Behörden und Institutionen an der Kontrolle. Dazu gehörten der Fachbereich Verkehr des Kreises Borken mit Mitarbeitern der Bußgeldstelle, der Führerscheinstelle, der Verkehrssicherung, der Verkehrsaufklärung und der allgemeinen Verwaltung. Darüber hinaus unterstützten die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamtes Münster, die Politie Winterswijk und das Kraftfahrausbildungszentrum Unna der Bundeswehr die Maßnahmen.
Insgesamt wurden 107 Fahrzeuge kontrolliert. Sieben Fahrer durften nicht weiterfahren, bis Mängel behoben waren. Die Einsatzkräfte ahndeten acht Verstöße gegen Sozialvorschriften und fünf technische Mängel. Zudem wurden zwei Verstöße bei Gefahrguttransporten festgestellt. Bei zehn Fahrzeugen war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Ein Lastwagenfahrer überschritt die Höchstgeschwindigkeit. Darüber hinaus wurden neun Verwarnungen wegen weiterer Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung ausgesprochen.
Die Kreispolizeibehörde Borken wird auch zukünftig gemeinsam mit Partnern gezielte Kontrollen durchführen, um die Straßensicherheit nachhaltig zu verbessern. (pl)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, es gab 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








