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Münster: Polizei nimmt 39-Jährigen in Gewahrsam

Er schlug am Mittwochmorgen (04.11.) um 07:24 Uhr einem Bäckereimitarbeiter am Hamannplatz mit der Faust ins Gesicht. Ein Atemalkoholtest ergab rund 1,2 Promille.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Am Mittwochmorgen (04.11.) nahm die Polizei einen alkoholisierten 39-Jährigen in Gewahrsam. Er hatte um 07:24 Uhr einem Mitarbeiter einer Bäckerei am Hamannplatz mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Zuvor hatte der 39-Jährige Kunden der Bäckerei bedrängt und sie durch lautes Schreien erschreckt. Der Mitarbeiter der Bäckerei forderte den Mann auf, die Filiale zu verlassen. Der Tatverdächtige schlug ihm daraufhin ins Gesicht und ging anschließend aus dem Geschäft. Der Bäckereimitarbeiter erlitt leichte Verletzungen und rief die Polizei.

Die herbeigerufenen Beamten trafen den 39-Jährigen im Bereich Gleiwitzer Straße/Dachsleite an und überprüften ihn. Weil der Mann mit deutscher und britischer Staatsbürgerschaft an diesem Tag bereits mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten war, nahmen ihn die Polizisten zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam.

Weil Anzeichen für einen möglichen Alkoholeinfluss bei dem 39-Jährigen vorlagen, nahmen die Beamten einen freiwilligen Atemalkoholtest vor. Das Ergebnis lag bei rund 1,2 Promille. Dem Mann wurde von einem Arzt eine Blutprobe entnommen.

Gegen den 39-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung Strafanzeige erstattet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der erfassten Drogendelikte von 70.510 im Jahr 2022 auf 73.917 im Jahr 2023 – ein Anstieg um 4,8 %. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Fälle aller Bundesländer. Die Zahl der aufgeklärten Fälle nahm von 63.352 auf 65.532 zu, während die Zahl der Tatverdächtigen von 56.367 auf 57.879 stieg. Darunter waren 2023 insgesamt 51.099 Männer und 6.780 Frauen; 2022 waren es 49.610 Männer und 6.757 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen erhöhte sich von 16.655 auf 18.722.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24