Die Polizei hat einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt, der eine rote Ampel überfuhr. Die Beamten warnen vor den Gefahren von Alkohol am Steuer.
Münster: Polizei stoppt Fahrer nach Rotlichtverstoß

Münster (ost)
Am Mittwochvormittag (07.10., 10:35 Uhr) wurde ein betrunkener 67-Jähriger von der Polizei gestoppt, nachdem er mit seinem Fahrzeug an der Hammer Straße eine rote Ampel überfahren hatte.
Der 67-Jährige bog von der Siemensstraße auf die Hammer Straße ab, wobei er das rote Lichtsignal ignorierte. Die Polizeibesatzung überprüfte daraufhin den Mann aus Münster.
Aufgrund von Anzeichen auf Alkoholkonsum führten die Beamten einen freiwilligen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von 0,62 Promille. Daraufhin brachten die Polizisten den 67-Jährigen für einen weiteren Atemalkoholtest auf eine Polizeiwache. Er muss nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.
Die Polizei warnt: Nicht trinken und fahren! Alkohol und Drogen im Straßenverkehr können sowohl für Fahrer als auch für Unbeteiligte zu gefährlichen Situationen führen. Bei Nichtbeachtung drohen hohe Geldstrafen, Punkte in Flensburg und im schlimmsten Fall die Einleitung eines Strafverfahrens.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73917 angestiegen ist. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch im Jahr 2022. Im Jahr 2023 waren 51099 männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3.764 Mal registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








