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Münster: Polizei sucht Zeugen nach E-Scooterunfall

Ein E-Scooterfahrer verursachte einen Unfall mit einer 77-jährigen Radfahrerin und flüchtete. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Am späten Donnerstagnachmittag (26.03., 18:00 Uhr) wurde eine 77-jährige Fahrradfahrerin am Ronnebergweg von einem unbekannten E-Scooterfahrer berührt, der daraufhin geflohen ist. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach ersten Informationen fuhr die 77-jährige Radfahrerin, da es keine Radwege gab, auf der Fahrbahn des Ronnebergwegs in Richtung Grevingstraße. Sie befand sich im rechten Fahrbahnbereich, um nach rechts zur Zufahrt der örtlichen Schule abzubiegen. Kurz vor der Zufahrt berührte ein E-Scooterfahrer ihren rechten Arm, was zu ihrem Sturz führte. Die Münsteranerin verletzte sich dabei schwer. Der E-Scooterfahrer half ihr auf, nannte aber nicht seinen Namen und flüchtete in unbekannte Richtung. Die 77-Jährige begab sich später ins Krankenhaus.

Die Radfahrerin gab an, dass der E-Scooterfahrer etwa 14 bis 18 Jahre alt war, eine schlanke Figur und einen dunkleren Teint hatte. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fuhr er einen gelben E-Scooter und trug entweder eine dunkle Jacke oder einen Hoodie. Die Kapuze hatte er die ganze Zeit über den Kopf gezogen.

Die Polizei sucht nun nach dem E-Scooterfahrer und möglichen Zeugen. Hinweise werden unter der Rufnummer (0251) 275-0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle summierten sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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