Ein 38-jähriger Fußgänger wurde bei einer Kollision mit einem Radfahrer leicht verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise zur Aufklärung des Vorfalls.
Münster: Radfahrer verletzt Fußgänger, Polizei sucht nach Zeugen

Münster (ost)
Nach einem Vorfall zwischen einem Fußgänger im Alter von 38 Jahren und einem bisher unbekannten Radfahrer am Mittwochmittag (03.06., 12:05 Uhr) in der Gegend von Aegidiistraße/Aegidiitor sucht die Polizei nach dem beteiligten Radfahrer und möglichen Zeugen.
Der 38-jährige Fußgänger gab an, dass er sich in der Gegend von Aegidiistraße/Aegidiitor befand und beabsichtigte, den Radweg und die Straße an dem Fußgängerüberweg mit Zebrastreifen in Richtung Aasee zu überqueren. Als er sich in der Mitte des Radwegs befand, kam ein bisher unbekannter Radfahrer von links auf ihn zu. Obwohl der Unbekannte bremste, kam es zu einer Kollision mit dem Fußgänger. Der 38-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Unbekannten entfernte sich dieser vom Unfallort.
Der Fußgänger gab an, dass ein bisher unbekannter Zeuge in orangefarbener Arbeitskleidung, der offensichtlich einen Vermessungsapparat bei sich trug, zum Zeitpunkt des Unfalls vor Ort war und den Radfahrer beim Vorbeigehen auf die Zebrastreifen aufmerksam gemacht haben soll.
Der gesuchte Radfahrer wurde vom 38-jährigen Fußgänger als etwa 55 bis 60 Jahre alt und etwa 180 bis 185 cm groß beschrieben. Der Unbekannte soll ein ovales Gesicht, grau-weiße Haare und eine kräftige Statur haben. Zum Zeitpunkt des Unfalls trug er eine schwarze Jacke und dunkle Hosen. Sein Fahrrad soll ein schwarzes E-Bike sein, an dessen Gepäckträger seitlich eine rote Tasche befestigt war.
Die Polizei bittet nun den gesuchten Radfahrer, den unbekannten Zeugen sowie mögliche weitere Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang geben können, sich unter der Telefonnummer (0251) 275-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden wurden in 13.559 Fällen registriert, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,59% aller Unfälle aus, was 3.764 Fällen entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








