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Münster: Radfahrerin stürzt an Bahnhofsunterführung

Eine 80-jährige Radfahrerin wurde schwer verletzt, als sie in eine Wand fuhr, nachdem sie von zwei Zeugen erschrocken wurde.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Am Dienstagnachmittag (04.08., 16:25 Uhr) ereignete sich ein Unfall mit einer 80-jährigen Radfahrerin in der Unterführung am Bahnhof Zentrum Nord. Die Frau aus Münster wurde dabei schwer verletzt.

Nach Aussagen von Zeugen fuhr die 80-jährige Münsteranerin die Albrecht-Thaer-Straße entlang und plante, nach der Eisenbahnunterführung nach links abzubiegen. Als sie sich der Kreuzung mit der Unterführung näherte, kamen ihr zwei Radfahrer entgegen. Diese wollten nach rechts in die Unterführung abbiegen. Die Radfahrer gaben an, dass die 80-Jährige so erschrocken war, dass sie gegen die Wand fuhr und stürzte. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu.

Die 80-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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