Eine 65-jährige Radfahrerin wurde auf der Großen Werlstraße von einem Mercedes erfasst und lebensgefährlich verletzt. Die Unfallaufnahme dauerte bis 22:30 Uhr an, mit leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.
Münster: Radfahrerin von Mercedes erfasst

Hamm-Pelkum (ost)
Am Donnerstag, den 5. März um 18:25 Uhr ereignete sich ein schwerwiegender Verkehrsunfall auf der Großen Werlstraße in Hamm-Pelkum. Zu dieser Zeit fuhr eine 65-jährige Radfahrerin in westlicher Richtung auf der Großen Werlstraße. Die Bönenerin wollte an zwei geparkten Fahrzeugen vorbeifahren, die ordnungsgemäß am Straßenrand abgestellt waren. Gleichzeitig beabsichtigte eine 55-jährige Mercedes-Fahrerin ebenfalls, an den geparkten Fahrzeugen vorbeizufahren. Unter bisher ungeklärten Umständen kam es zu einer Kollision zwischen dem Mercedes der Dortmunderin und der Radfahrerin. Als Folge des Zusammenstoßes stürzte die Radfahrerin und zog sich schwere Verletzungen zu. Sie wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus in Hamm gebracht. Um einen möglichen Einfluss von Betäubungsmitteln festzustellen, wurde eine Blutprobe von der Mercedes-Fahrerin angeordnet. Ihr Führerschein wurde eingezogen. Die Unfallaufnahme wurde von einem Unfallaufnahmeteam der Polizei Münster unterstützt. Die Große Werlstraße wurde während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Sowohl der Mercedes als auch das Fahrrad wurden zur Beweissicherung beschlagnahmt. Die Verkehrsmaßnahmen der Polizei dauerten bis 22:30 Uhr an. Aufgrund der Sperrungen kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen. (nue)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Bei den Verkehrsunfällen kamen insgesamt 450 Menschen ums Leben, 11.172 Personen wurden schwer verletzt und 68.000 Personen erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








