Bewaffnete Täter rauben 17-Jährigen in Münster aus, Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Münster: Raub mit Schusswaffe in Wohnung

Münster (ost)
Schon am Samstag, dem 18.07. (00:00 Uhr), haben drei bisher unbekannte Täter einen 17-jährigen in seiner Wohnung in der Edith-Stein-Straße ausgeraubt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.
Nach bisherigen Informationen täuschten die Unbekannten eine Pizza-Lieferung vor und gelangten so in den Flur des Mehrfamilienhauses. Dort brachen sie gewaltsam die Wohnungstür im ersten Stock auf und bedrohten den 17-jährigen Bewohner mit einer vermeintlichen Schusswaffe. Sie fragten den Münsteraner nach Wertgegenständen und durchsuchten die Wohnung. Die Unbekannten bedrohten auch zwei 19- und 17-jährige Männer, die sich in der Wohnung befanden.
Ein aufmerksamer Nachbar hörte verdächtige Geräusche in der Wohnung und informierte daraufhin die Polizei. Als die Beamten eintrafen und sich als Polizei zu erkennen gaben, flüchteten die Täter über den Balkon.
Die jungen Männer beschreiben die drei Verdächtigen wie folgt:
1. Männlich, etwa 25 bis 28 Jahre alt, ungefähr 1,75 Meter groß, schlank, braune Augen, sprach akzentfrei Deutsch, südländischer oder afrikanischer Herkunft, trug zur Tatzeit eine schwarze Sturmmaske, einen schwarzen Anzug der Marke „Nike“ und war bewaffnet mit einer Pistole
2. Männlich, etwa 1,90 Meter groß, breite Statur, trug eine schwarze Hose, einen schwarzen Kapuzenpullover und eine schwarze Sturmhaube
3. Männlich, etwa 1,84 bis 1,86 Meter groß, südländischer oder afrikanischer Herkunft, schwarze Kleidung und eine Sturmhaube
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Vorfall geben können, sich unter der Rufnummer 0251 275-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








