Ein 25-Jähriger wurde wegen dreier Raubdelikte festgenommen, nachdem er Widerstand geleistet hatte. Er bedrohte Männer mit einem Schraubendreher und flüchtete, wurde aber schließlich festgenommen.
Münster: Raubdelikte und Widerstand gegen Polizisten – 25-Jähriger in Haft

Münster (ost)
Am Sonntagmorgen (19.04.) wurde ein 25-Jähriger wegen drei Raubdelikten im Innenstadtbereich festgenommen. Polizisten griffen ihn auf, nachdem er sich gegen die Festnahme wehrte.
Nach bisherigen Informationen forderte der 25-jährige Verdächtige innerhalb einer Stunde auf der Salzstraße und der Linnebornstiege Bargeld von drei verschiedenen Männern im Alter von 33, 24 und 22 Jahren. Als sie nicht auf seine Forderung eingingen, bedrohte er sie jeweils mit einem Schraubendreher und versuchte, auf sie zuzustechen. Der 33-Jährige gab schließlich einen kleinen Geldbetrag heraus und der Verdächtige flüchtete.
Der 24-Jährige behauptete, mit dem 25-jährigen Verdächtigen eine Bankfiliale aufsuchen zu wollen. Auf dem Weg dorthin konnte der 24-Jährige entkommen. Beim 22-Jährigen brach der Verdächtige ab und flüchtete, als Zeugen zur Hilfe kamen.
Nachdem sich die drei Männer bei der Polizei meldeten, konnten Beamte den 25-Jährigen am Bremer Platz vorläufig festnehmen, basierend auf ihrer Beschreibung des Täters. Dabei widersetzte sich der Mann, indem er sich heftig wehrte und nach den Einsatzkräften trat.
Ein Richter folgte am Montag (20.04.) dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehl gegen den 25-jährigen Deutschen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, weibliche Verdächtige auf 75 und nicht-deutsche Verdächtige auf 310. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass die Mordraten in Nordrhein-Westfalen insgesamt besorgniserregend sind.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








