Unbekannte versuchen, 33-jährigen Fahrradfahrer zu berauben. Polizei sucht nach Zeugen für den Vorfall.
Münster: Raubversuch auf Wolbecker Straße – Polizei sucht Zeugen

Münster (ost)
Bislang unbekannte Angreifer haben am späten Sonntag (12.07., 23:40 Uhr) versucht, einen 33-jährigen Radfahrer auf der Wolbecker Straße zu überfallen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 33-Jährige mit seinem Fahrrad auf der Diepenbrockstraße in Richtung Wolbecker Straße. An der Kreuzung sprach eine unbekannte Dame den 33-Jährigen an und bat um Hilfe. Nachdem er angehalten hatte, ihr einige Münzen gab und zwei unbekannte Männer dazu kamen, entfernte sich die Frau in Richtung Innenstadt.
Die beiden Unbekannten forderten den 33-Jährigen auf, seinen Rucksack zu zeigen, und hielten sein Fahrrad fest. Einer der Männer schlug dann dem Münsteraner ins Gesicht. Der leicht verletzte Radfahrer riss sich daraufhin los, flüchtete und informierte die Polizei.
Aufgrund des Vorgehens ist es möglich, dass die drei Personen sich kennen und zusammen handeln. Der 33-Jährige beschreibt die Frau als etwa 25 bis 35 Jahre alt und 1,60 bis 1,65 Meter groß. Sie hatte schwarze, offene, mittellange Haare und trug ein pinkes, langärmliges Oberteil.
Die beiden Männer waren jeweils etwa 30 bis 40 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß. Beide hatten schwarze Haare, einen schwarzen Bart, dunkle Haut und schienen betrunken zu sein. Alle Personen sprachen Deutsch.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen geben können, sich unter der Telefonnummer (0251) 275-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden und 518 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden und 671 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 596 männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








