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Münster: Senioren um Geld und Wertgegenstände betrogen

Betrüger geben sich als Polizei oder Staatsanwälte aus, täuschen Unfälle vor und stehlen Bargeld und Wertgegenstände von Senioren.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Bislang unbekannte Täter haben zwischen Freitag (29.05.) und Dienstag (02.06.) vier ältere Menschen dazu gebracht, Geld und Wertgegenstände herauszugeben, indem sie sich als Polizisten oder Staatsanwälte ausgaben.

Die Kriminellen behaupteten in drei Fällen, im Rahmen von Ermittlungen gegen eine Bande vorsorglich die Wertgegenstände und das Geld der Senioren sicherstellen zu wollen. In einem anderen Fall gaben die Unbekannten vor, dass ein Familienmitglied des Opfers in einen Unfall verwickelt war und verlangten eine Kaution. Daraufhin holten sie das Geld und die Wertgegenstände von verschiedenen Adressen ab.

Die Polizei bittet eventuelle Zeugen, die an den folgenden Tatorten und -zeiten etwas Verdächtiges bemerkt haben, um Hinweise unter der Telefonnummer (0251) 275-0:

Am Freitag (29.05.) zwischen 13 und 14 Uhr erschien eine Betrügerin an einer Adresse in der Brunostraße. Die Frau soll zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß und zwischen 40 und 50 Jahre alt gewesen sein, mit dunklem, langem Haar. Sie war stark geschminkt und trug einen hellen, „bauschigen“ Sommermantel.

Am Sonntag (31.05.) gegen 18 Uhr holte ein unbekannter Mann Beute in der Linckensstraße ab. Er war zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß und etwa 20 Jahre alt. Zeugen beschrieben ihn als „normal“ gebaut und sein Aussehen als „arabisch“. Er hatte dichtes, schwarzes, mittellanges Haar in einem „Pilzform“-Schnitt. Zur Tatzeit trug er dunkle Oberbekleidung und dunkle Jeans.

Auch am Sonntag (31.05.) gegen 20 Uhr erschien ein männlicher Betrüger an einer Adresse in der Brunnenstraße. Er war etwa 1,68 Meter groß und Mitte 30. Laut den Opfern trug er eine dunkelblaue Salonjacke, hatte „klein gelockte schwarze Haare“ und war „nicht schlank, aber auch nicht dick“.

Am Dienstag (02.06.) erschien gegen 12 Uhr eine Frau an einer Adresse im Einingweg. Zeugen beschrieben sie als 1,60 bis 1,65 Meter groß und 25 bis 30 Jahre alt. Sie trug dunkle Haare in einem Zopf. Sie hatte eine „gesetzte Figur“ und trug ein helles Sweatshirt, eine dunkle Weste und dunkle Hose. Sie floh mit einem dunklen Auto.

Die Betrüger sprachen alle Hochdeutsch. Ob die Betrugsfälle miteinander zusammenhängen, wird im Rahmen der laufenden Ermittlungen überprüft.

Die Polizei warnt vor solchen Betrugsmaschen und gibt folgenden Rat:

Quelle: Presseportal

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