Ein 81-jähriger Bewohner attackierte Mitbewohner während des Fußballspiels. Pflegepersonal griff ein, Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Missbrauch von Nothilfemitteln.
Münster: Seniorenheim-Angriff mit Feuerlöscher

Lüdenscheid (ost)
Ein 81-jähriger Bewohner eines Seniorenheims hat am Samstag zwei andere Bewohner mit einem Feuerlöscher angegriffen. Wie er später der Polizei gegenüber angab, schaute er gerade im Fernsehen Fußball. Doch die beiden anderen Bewohner seien so laut gewesen, dass er dem Spiel nicht habe folgen können. Einer der beiden sei „auf ihn losgegangen“. Deshalb habe er zu dem Feuerlöscher gegriffen und die Mitbewohner besprüht. Pflegepersonal griff ein. Die beiden Angegriffenen klagten über Augenreizungen. Als die hinzugerufenen Polizeibeamten die Darstellung des 81-jährigen hinterfragten, reagierte dieser sehr aggressiv. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Missbrauchs/ Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln.
Wegen eines Randalierers rückten Polizeikräfte am Samstag um 0.50 Uhr zur Werdohler Straße aus. Dort lagen mehrere Mülltonnen auf der Straße, vier Fahrzeuge waren beschädigt und ein aggressiv wirkender Mann kam mit ausgebreiteten Armen auf die Polizeibeamtinnen zu. Er ließ sich schließlich fesseln und wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Im Streifenwagen spuckte er um sich. Der offenbar unter Alkoholeinfluss stehende 21-jährige, in Münster gemeldete Mann bekam Anzeigen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Sachbeschädigung und wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Unbekannte sind zwischen dem 30. Mai und Samstagnachmittag gewaltsam in einen an der Hohe Steinert geparkten Citroen C3 eingedrungen. Sie demontierten das Autoradio. Die Polizei stellte den Wagen zur Eigentumssicherung sicher.
Am Gölling wurden am Samstag diverse Kabel eines Firmenfahrzeugs durchtrennt. (cris)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








