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Münster: Trickdiebe entwenden Goldketten

Die Polizei sucht Zeugen für Trickdiebstähle, bei denen Goldschmuck gegen Modeschmuck getauscht wurde. Warnung vor dieser Masche und Beschreibung der Täter.

Foto: unsplash

Münster (ost)

Am Dienstag (28.07., 11:15 Uhr) und am Mittwoch (05.08., gegen 11:00 Uhr) gab es zwei Fälle von Trickdiebstahl, bei denen die Diebe Goldschmuck gegen wertlosen Modeschmuck von zwei Frauen austauschten. Zeugen werden von der Polizei gesucht und vor diesen Betrügereien gewarnt.

In beiden Situationen haben die Diebe die Opfer in ein Gespräch verwickelt und unter dem Vorwand, sich für eine Wegbeschreibung zu einem Krankenhaus zu bedanken, Körperkontakt hergestellt. Dabei legten sie den bestohlenen Frauen eine wertlose Kette um den Hals und öffneten unbemerkt die echte Goldkette, die die Frauen trugen, und stahlen diese.

Die Polizei bittet nun um Hinweise von Zeugen, die am Dienstag (28.07., 11:15 Uhr) an der Bushaltestelle „Dreifaltigkeitskirche B“ am Friesenring etwas Verdächtiges bemerkt haben. Laut der 81-jährigen Bestohlenen hielt ein grauer Pkw, möglicherweise ein älterer Mercedes, mit einem ausländischen Kennzeichen neben der Frau. Das Kennzeichen war weiß mit schwarzer Schrift und enthielt die Buchstaben „T“ und „C“. Eine Frau zwischen 35 und 45 Jahren, etwa 1,55 Meter groß, mit kräftiger Statur und schwarzen Haaren in einem Zopf, stieg vom Beifahrersitz aus. Auf dem Fahrersitz saß ein Mann zwischen 35 und 45 Jahren, der „nicht sehr groß“ war, eine kräftige Statur hatte und schwarze Haare mit einem Bart trug. Nach dem Diebstahl fuhren sie über den York-Ring in Richtung Steinfurter Straße.

Zusätzlich werden Hinweise zu einem Trickdiebstahl am Mittwoch (05.08., 11:00 Uhr) an der Dülmener Straße gesucht. Laut der 61-jährigen Fahrradfahrerin hielt ein grauer Kleinwagen, möglicherweise ein fünf bis acht Jahre alter Golf oder ein kleiner Kombi, mit vier Personen neben der Frau. Eine 30 bis 35 Jahre alte Frau mit schwarzen langen Haaren stieg hinten rechts aus. Sie wirkte „südländisch“ und trug einen schwarzen Rock sowie eine Schwarz-Gelb-Bluse in Größe 36 oder 38 und sprach gebrochenes Deutsch. Die anderen Insassen des Wagens sahen ebenfalls „südländisch“ aus. Der Fahrer und ein Mann auf dem Beifahrersitz hatten dunkle Haare und einen Vollbart. Der Beifahrer war zwischen 35 und 45 Jahre alt, trug ein blaues T-Shirt und viel Goldschmuck. Eine weitere Frau auf dem Sitz hinten links war etwa 40 Jahre alt, trug ein Schwarz-Gelbes Kopftuch und schwarze Kleidung.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0251) 275-0 entgegen und rät:

Seien Sie misstrauisch, wenn Unbekannte Sie auf der Straße ansprechen und umarmen möchten. Lehnen Sie angebliche Geschenke entschieden ab. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und halten Sie Abstand. Wenn die Trickdiebe nicht locker lassen, suchen Sie Hilfe bei anderen Personen. Merken Sie sich das Kennzeichen des Fahrzeugs, wenn etwas passiert, und informieren Sie die Polizei. Melden Sie auch der Polizei, wenn es zu keinem Diebstahl kam oder Sie den Verlust des Schmucks später bemerken.

Quelle: Presseportal

nf24