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Münster: Unfall mit Sommerreifen

Zwei Personen leicht verletzt bei Kollision zwischen Pkw und Sprinter auf winterglatter Straße. Polizei warnt vor fehlenden Winterreifen.

Foto: Polizei Münster. Das Foto zeigt den Unfallort. Veröffentlichung mit dieser Mitteilung honorarfrei.
Foto: Presseportal.de

Münster (ost)

Am Montagmorgen (26.01.) um 10:05 Uhr ereignete sich auf dem Kaldenhofer Weg ein Unfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen, bei dem die beiden Fahrer leicht verletzt wurden.

Nach den ersten Untersuchungen war der 44-jährige Autofahrer auf dem Kaldenhofer Weg in Richtung Erbdrostenweg unterwegs. Gleichzeitig fuhr der 58-jährige Fahrer des Lieferwagens in die entgegengesetzte Richtung. In einer Kurve geriet der Opel auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Lieferwagen.

Während einer Streifenfahrt bemerkten Polizisten den Unfall. Sie stellten fest, dass das Auto trotz Schnee auf der Straße mit Sommerreifen ohne das Alpine-Symbol unterwegs war.

Die beiden leicht verletzten Fahrer wurden von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehr reinigte die ausgelaufenen Betriebsstoffe von der Fahrbahn. Der Lieferwagen musste abgeschleppt werden.

Die Polizei warnt: In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte darf ein Fahrzeug nur mit Winterreifen auf allen Rädern gefahren werden. Weitere Informationen finden Sie unter: https://polizei.nrw/artikel/sicher-mit-dem-auto-im-winter-unterwegs

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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