Fahrradfahrer unter Betäubungsmitteln – Polizei sucht Zeugen. Unfall ohne Kollision, Radfahrer leicht verletzt, Blutprobe entnommen, gestohlenes Fahrrad sichergestellt.
Münster: Unfall zwischen Auto und Fahrrad am Mausbachweg

Münster (ost)
Nach einem Vorfall am Dienstagvormittag (26.05., 10:40 Uhr) zwischen einem Auto und einem Fahrradfahrer an der Kreuzung Mausbachstraße und Sentruper Höhe, sucht die Polizei nach Personen, die den Vorfall beobachtet haben.
Es wird berichtet, dass eine 70-jährige Frau mit ihrem Fahrzeug auf der Mausbachstraße in Richtung Schmeddingstraße unterwegs war. Der 42-jährige Radfahrer plante, von der Sentruper Höhe nach links in die Mausbachstraße abzubiegen, stürzte dabei und verletzte sich leicht. Beide Beteiligten gaben an, dass es zu keiner Kollision zwischen den Fahrzeugen kam.
Während der Unfallaufnahme ergaben sich Anzeichen für Drogenkonsum bei dem Radfahrer. Er gab zu, vor der Fahrt Drogen genommen zu haben. Die Polizei brachte ihn zur Wache, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Der Radfahrer behauptete, das Fahrrad an der Straße Bernings Kotten gefunden zu haben. Die Polizei stellte das Fahrrad sicher.
Der 42-jährige Deutsche, der der Polizei bereits bekannt ist, wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrraddiebstahls strafrechtlich verfolgt.
Personen, die Informationen zum Unfallhergang haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0251) 275-0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 49.610 Männer im Jahr 2022 und 51.099 Männer im Jahr 2023 erfasst wurden. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Drogenfällen verzeichneten, lag Nordrhein-Westfalen mit 73.917 Fällen im Jahr 2023 an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle registriert (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








