Polizei stoppt Autofahrer nach gefährlicher Fahrt von Münster nach Hiltrup, beschlagnahmt Fahrzeuge und sucht Zeugen.
Münster: Verdacht des verbotenen Kraftfahrzeug-Rennens auf der Weseler Straße

Münster (ost)
Am späten Montagabend (14.09., 21:10 Uhr) wurden zwei Autofahrer im Alter von 21 und 18 Jahren von Polizisten gestoppt, nachdem sie mit überhöhter Geschwindigkeit und gefährlichen Fahrmanövern von der Münsteraner Innenstadt bis nach Hiltrup gefahren waren.
Die beiden Fahrer waren in einem schwarzen Audi A4, einem grauen Skoda Fabia und jeweils einem Beifahrer unterwegs. Die Polizei beobachtete die Fahrt und stellte dabei mehrmals deutlich überhöhte Geschwindigkeiten sowie gefährliche Überholmanöver fest. Die Fahrzeuge fuhren über den Kappenberger Damm und die Straße “Grafschaft” in Richtung Hiltrup. Bei erlaubten 50 km/h wurden Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h gemessen.
Während der Fahrt schlängelten sich die beiden Autos mehrmals und überholten andere Verkehrsteilnehmer auf riskante Weise. Dadurch mussten mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer abrupt bremsen, um Zusammenstöße zu vermeiden.
An der Meesenstiege hielten die beiden Fahrzeuge zunächst nebeneinander an. Als die Polizisten die Fahrer zum Anhalten aufforderten, flüchteten beide Fahrzeuge in den Franz-Berding-Weg. Der Skoda konnte kurz darauf in einer Sackgasse gestoppt werden. Die hinzugezogenen Einsatzkräfte konnten den Audi ebenfalls kurze Zeit später auf dem Franz-Berding-Weg festsetzen.
Die Polizei konfiszierte die Führerscheine und Mobiltelefone der beiden Münsteraner sowie beide Fahrzeuge. Den 18- und 21-jährigen Fahrern mit deutscher Staatsangehörigkeit droht nun eine Strafanzeige wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens.
Die Polizei Münster bittet Zeugen, die die Fahrt der beiden Fahrzeuge beobachtet haben oder durch deren Fahrweise gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 0251 275-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








