Polizeikontrolle entlarvt Drogenkonsum und fehlenden Führerschein bei 38-Jährigem. Fahrzeug durchsucht, Diebesgut gefunden.
Münster: Verdächtiges Fahrzeug gestoppt

Münster (ost)
Am Freitagmorgen (09.01., 08:20 Uhr) stoppten Polizisten ein Fahrzeug an einer Bushaltestelle in der Henriette-Son-Straße, nachdem es zuvor auf der Bundesstraße 54, stadteinwärts, aufgrund verdächtiger Fahrweise aufgefallen war.
Während der Kontrolle bemerkten die Beamten Anzeichen von Drogenkonsum bei dem 38-jährigen Fahrer. Zudem konnte der polizeibekannte deutsche Mann keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Im Kofferraum des Autos fanden die Polizisten außerdem eine beschädigte Anscheinswaffe. In einem Beutel, den die 47-jährige Beifahrerin bei sich trug, entdeckten die Beamten zudem vermutliches Diebesgut in Form von zwölf hochwertigen Parfümflakons.
Die Polizisten brachten den 38-Jährigen zur Polizeiwache. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Die Anscheinswaffe wurde sichergestellt. Dem 38-Jährigen wurde die Weiterfahrt mit jeglichen Fahrzeugen untersagt. Der Mann aus Münster wird nun wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Auch die 47-jährige Beifahrerin mit türkischer Staatsangehörigkeit erwartet ein Strafverfahren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, wovon 49610 männlich und 6757 weiblich waren. Im Jahr 2023 wurden 57879 Verdächtige gezählt, darunter 51099 Männer und 6780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








