Ein 20-jähriger Mann aus Münster versucht, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Nach einem Unfall gesteht er den Konsum von Cannabis und Alkohol und besitzt keine Fahrerlaubnis.
Münster: Verfolgung in Berg Fidel,20-Jähriger leicht verletzt

Münster (ost)
Am Donnerstagabend (30.07., 21:14 Uhr) stoppte eine Streifenwagenbesatzung einen 20-jährigen Mann aus Münster, der versucht hatte, sich mit seinem Kleinkraftrad einer Kontrolle zu entziehen.
Die Polizeibeamten planten, eine allgemeine Verkehrskontrolle bei dem Fahrer des Kleinkraftrads auf der Straße Am Berg Fidel durchzuführen und gaben dem Fahrer entsprechende Anhaltezeichen. Daraufhin drehte der Fahrer sein Kleinkraftrad um und fuhr über die Hogenbergstraße in die Ter-Borch-Straße. Nach dem Wechsel zur Trautmannsdorffstraße fuhr der 20-Jährige entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der baulich getrennten Fahrbahn weiter. Ohne äußere Einwirkung verlor er die Kontrolle über sein Kleinkraftrad, stürzte und verletzte sich leicht.
Die herbeieilenden Beamten trafen den Mann am Unfallort an. Dort gestand der 20-Jährige den Konsum von Cannabis und Alkohol. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,4 Promille. Ein Arzt entnahm dem deutschen Staatsbürger auf der Polizeiwache Blutproben. Der Münsteraner besitzt zudem keine gültige Fahrerlaubnis. Ihn erwartet nun ein umfassendes Strafverfahren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 57.879 relativ konstant. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland, mit insgesamt 73.917 Fällen im Vergleich zu anderen Regionen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Dabei gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








