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Münster: Verkehrskontrollen in Dülmen

Polizei deckt Verstöße bei Verkehrskontrolltag auf. Fahrer positiv auf Drogen getestet und wegen illegalen Drogenhandels vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Coesfeld (ost)

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle führte die Polizei Coesfeld im Bereich Dülmen von Mittwoch (20.05.2026, 7 Uhr) bis Donnerstag (21.05.2026, 2 Uhr) umfangreiche Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durch. Das Ziel war die Bekämpfung der Hauptursachen von Verkehrsunfällen mit Personenschaden.

Insbesondere wurden Geschwindigkeitsüberschreitungen, Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie Ablenkung durch elektronische Geräte überwacht. Auch der Schutz von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern stand im Fokus der Polizei.

Die Polizeibeamten führten Kontrollen sowohl an festen Kontrollstellen als auch im fließenden Verkehr durch.

Das Ergebnis des Kontrolltages:

Während der Kontrollen fiel den Beamten am Nordring in Dülmen ein Fahrzeug aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf. Das Auto wurde angehalten und der 26-jährige Fahrer aus Münster kontrolliert.

Während der Überprüfung bemerkten die Beamten einen deutlichen Geruch von Cannabis. Ein freiwilliger Speicheltest ergab ein positives Ergebnis.

Bei der folgenden Durchsuchung des Fahrers und des Fahrzeugs fanden die Polizisten eine beträchtliche Menge Cannabis sowie einen vierstelligen Geldbetrag in typischer Dealer-Aufteilung.

Neben dem Fahrer befanden sich im Fahrzeug ein weiterer Mann aus Everswinkel und eine Frau aus Münster. Die Frau wurde nach Abschluss der Maßnahmen freigelassen. Die beiden Männer wurden vorläufig wegen des Verdachts auf illegalen Drogenhandel festgenommen. Nach Prüfung der Haftgründe wurden sie jedoch bis zum Beginn ihrer Strafverfahren freigelassen. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2023 51.099 männlich und 6.780 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zur Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 73.917 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen nahe an der Spitze.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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