Beide Fahrer unter Drogeneinfluss, Unfallursache geklärt. Polizei beschlagnahmt Führerschein des Verursachers.
Münster: Verkehrsunfall auf der Schillerstraße

Münster (ost)
Am späten Freitagabend (14.08., gegen 23:30 Uhr) ereignete sich an der Ampelkreuzung Hansaring/Schillerstraße ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass die befreundeten Fahrer unter dem Einfluss von Drogen standen, als sie ihre Fahrzeuge lenkten.
Nach bisherigen Informationen fuhren die 19 und 20 Jahre alten Fahrer die Schillerstraße in Richtung Stadtzentrum entlang und planten, an der Kreuzung nach links in den Hansaring abzubiegen. Als der 20-Jährige an der roten Ampel anhielt, fuhr der 19-Jährige ihm hinten auf. Weder die Fahrer noch die vier Insassen wurden bei dem Unfall verletzt. Die jungen Männer versuchten dann, ihre Autos auf einem nahegelegenen Parkplatz zu verstecken. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte dies und alarmierte die Polizei.
Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln durch die beiden Fahrer. Der 20-Jährige mit serbischer Staatsangehörigkeit und der 19-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit gaben an, Cannabis konsumiert zu haben. Vor Ort wurde bei beiden ein freiwilliger Drogentest durchgeführt, der positiv verlief.
Ein Arzt entnahm beiden Fahrern auf der Wache eine Blutprobe. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die beiden beschädigten Fahrzeuge blieben auf dem Parkplatz stehen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 73.917 Fällen, zeigt sich, dass die Drogenkriminalität in dieser Region besonders hoch ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3764 Fällen, also 0.59%, vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87.36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








