22-Jähriger ohne Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss unterwegs. In der Nacht zu Donnerstag verunfallte der Mann mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und missachtete eine rote Ampel.
Münster: Verkehrsunfall in Hiltrup

Münster (ost)
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (17.09., 01:27 Uhr) hatte ein 22-jähriger Mann aus Münster einen Unfall mit seinem Auto an der Kreuzung Westfalenstraße/Glasuritstraße.
Ein Augenzeuge hatte zuvor die Polizei auf den BMW aufmerksam gemacht. Der Mann soll auf der Hammer Straße mit stark überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein und eine rote Ampel überfahren haben. Die Einsatzkräfte trafen den 22-Jährigen später auf dem Parkplatz eines Baumarktes an und wollten ihn kontrollieren. Als die Beamten ausstiegen, flüchtete der Mann aus Münster mit seinem Auto in Richtung Hiltrup.
Die Polizisten begannen zunächst mit der Verfolgung. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit brachen sie diese jedoch aus Sicherheitsgründen ab. Der 22-Jährige setzte seine Fahrt fort und verlor kurz darauf die Kontrolle über seinen BMW an der Kreuzung Westfalenstraße/Glasuritstraße. Das Fahrzeug stieß gegen eine Laterne, einen Ampelmast und einen Straßenbaum. Danach überschlug es sich und kam auf dem Dach im angrenzenden Grünstreifen zum Stillstand.
Zunächst entfernte sich der 22-Jährige zu Fuß von der Unfallstelle, wurde aber später von den Einsatzkräften gestellt. Er erlitt leichte Verletzungen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,42 Promille. Es wurde festgestellt, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und der Verdacht besteht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Im Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Die Polizei beschlagnahmte den BMW und stellte das Smartphone des 22-jährigen deutschen Staatsbürgers sicher. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle darstellt. In innerorts gelegenen Bereichen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








