Am Sonntagnachmittag wurden drei Personen bei einem Unfall mit zwei Pkw und einem Transporter schwer verletzt. Die Polizei sucht den Fahrer des Transporters und Zeugen.
Münster: Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen auf der A 52

Münster (ost)
Am Sonntagnachmittag (20.09., 16:10 Uhr) ereignete sich auf der Autobahn 52 bei Gelsenkirchen-Buer in Richtung Haltern am See ein Unfall, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden. Die Polizei sucht nach dem bisher unbekannten Fahrer des Transporters und bittet Zeugen um Informationen.
Nach den vorliegenden Informationen fuhr eine 26-jährige Essenerin mit einem Renault auf dem linken Fahrstreifen der A 52. Hinter ihr fuhr ein Transporter. Der Fahrer des Transporters betätigte mehrmals die Lichthupe und überholte schließlich den Renault auf dem rechten Fahrstreifen. Als der Transporter wieder auf den linken Fahrstreifen wechselte, bremste die 26-Jährige ab. Eine 51-jährige Frau aus Uetersen, die mit einem Skoda direkt hinter dem Renault fuhr, konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Es kam zur Kollision.
Sowohl die beiden Autofahrerinnen als auch der 52-jährige Beifahrer im Skoda wurden bei dem Auffahrunfall schwer verletzt. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die A 52 in Richtung Haltern musste für die Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden.
Die Polizei sucht nun nach dem bisher unbekannten Fahrer des flüchtigen Transporters sowie möglichen Zeugen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (0251) 275-0.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








