60-Jährige schwer verletzt bei Zusammenstoß mit 17-Jährigem auf Gehweg. Polizei warnt vor Personenbeförderung auf E-Scootern.
Münster: Verkehrsunfall zwischen E-Scooter und Pedelec-Fahrerin

Münster (ost)
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen (14.10., 09:45 Uhr) wurde eine 60-jährige Pedelec-Fahrerin schwer verletzt, nachdem sie mit einem 17-jährigen E-Scooter-Fahrer kollidierte.
Es wird angenommen, dass der 17-jährige Fahrer zusammen mit zwei Personen im Alter von 17 und 18 Jahren auf einem E-Scooter unterwegs war, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf dem Gehweg der Manfred-von-Richthofen-Straße in Richtung Andreas-Hofer-Straße fuhr.
Die 60-jährige Pedelec-Fahrerin fuhr zur gleichen Zeit auf dem Radweg der Manfred-von-Richthofen-Straße in die vorgeschriebene Richtung. Der 17-jährige Fahrer berührte die 60-Jährige beim Vorbeifahren, woraufhin sie stürzte und sich schwer verletzte. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus, während der 17-jährige Fahrer und seine Begleitung unverletzt blieben.
Die genaue Ursache für den Zusammenstoß und ob sich tatsächlich mehrere Personen zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem E-Scooter befanden, wird derzeit untersucht.
Die Polizei weist darauf hin, dass die Beförderung von Personen auf E-Scootern nicht nur eine Ordnungswidrigkeit darstellt, sondern auch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko birgt. Das zusätzliche Gewicht beeinträchtigt sowohl die Lenkung als auch das Gleichgewicht und erhöht somit das Unfallrisiko erheblich.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, die Schwerverletzten bei 11.172 und die Leichtverletzten bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








