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Münster: Versuchter Raub mit Messer in Innenhof an der Warendorfer Straße

Zwei unbekannte Täter versuchten, einen Mann zu berauben. Polizei sucht Zeugen mit Hinweisen zu den Verdächtigen.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Zwei bislang unbekannte Personen haben am Samstagabend (18.07., 20:00 Uhr) in einem Innenhof an der Warendorfer Straße Ecke Friedensstraße versucht, einen 46-jährigen Mann zu berauben. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen saß der 46-Jährige im Innenhof auf einer Bank, als die beiden unbekannten männlichen Personen auf einem E-Bike auf ihn zufuhren. Unter Vorhalt eines Klappmessers, forderten die Täter Bargeld von dem Münsteraner. Nachdem dieser erklärte, kein Geld dabei zu haben, flüchteten die Männer auf dem Fahrrad in unbekannte Richtung.

Nach Angaben des 46-Jährigen seien die beiden Männer jeweils circa 20 bis 30 Jahre alt gewesen, hätten ein „europäisches Erscheinungsbild“ und sprächen akzentfreies Deutsch. Beide hätten schwarze, zurückgegelte Haare gehabt und wären mit schwarzen Hoodies, schwarzen Jeans und schwarzen Sneakern der Marke „Nike“ bekleidet. Das E-Bike, auf dem beide Täter gemeinsam fuhren, soll auffällig dicke Reifen gehabt haben.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer (0251) 275-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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