Verbotene Partydrogen bei Frau aus Niedersachsen am Flughafen sichergestellt. Strafverfahren eingeleitet nach Techno-Festival in Serbien.
Münster: Zoll am FMO stellt Drogenpotpourri einer Reisenden sicher

Münster (ost)
Eine verbotene Zusammenstellung verschiedener Partydrogen hat der Zoll am Flughafen Münster / Osnabrück (FMO) am Sonntagabend (16.08.2026) bei einer Reisenden sichergestellt. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Eine 34-jährige Frau aus Niedersachsen hatte in Serbien ein Techno-Festival besucht und den Rückweg über München und den FMO gewählt. Bei der Ankunft röntgte der Zoll ihr Gepäck und stieß auf eine sogenannte Crackpfeife. Die daraufhin durchgeführte genauere Überprüfung des Kofferinhalts überraschte selbst die erfahrenen Zöllnerinnen und Zöllner:
“Die Reisende hatte insgesamt sieben verschiedene Betäubungsmittel bei sich”, fasst Verena John, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Münster, den Fund zusammen. “Es handelte sich jeweils um kleine Mengen bekannter Partydrogen, darunter Ecstasy, LSD und berauschende Pilze.”
Der Zoll setzte der Partystimmung der Reisenden ein Ende, stellte die Substanzen sicher und leitete gegen die Frau ein Strafverfahren ein. Sie durfte daraufhin ihre Reise fortsetzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit insgesamt 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








