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Nach Schützenfest in Beckum-Roland, Ermittlungsverfahren eingeleitet

In der Nacht zum Sonntag kam es zu Körperverletzungen und Streitigkeiten. Polizei sucht Zeugen für die Vorfälle.

Foto: Depositphotos

Warendorf (ost)

In der Nacht zum Sonntag (16.08.2026) um etwa 02.30 Uhr ereigneten sich in Beckum-Roland an der Augustastraße während des dortigen Schützenfestes zunächst zwei Fälle von Körperverletzung. Dabei wurden ein 27-jähriger Mann aus Kamen und ein 26-jähriger Beckumer von unbekannten Angreifern leicht im Gesicht verletzt. Die beiden Verletzten wurden von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.

Um 03.05 Uhr kam es dann zu Auseinandersetzungen innerhalb einer Gruppe von circa 30 Personen. Als die Polizei eintraf, wurden die Beamten von einigen Personen beleidigt und bei ihren Maßnahmen gestört, geschubst und eine junge Frau versuchte, einem Polizisten gegen den Kopf zu treten. Durch den Einsatz einer größeren Anzahl von Polizeikräften konnte die Situation beruhigt werden. Eine 14-jährige Beckumerin und ein 16-jähriger Beckumer wurden ihren Eltern übergeben. Ein 20-jähriger Beckumer wurde in Gewahrsam nach Ahlen gebracht. Insgesamt wurden acht Ermittlungsverfahren eingeleitet. In einigen Fällen sind die Täter unbekannt. Zeugen, die die Vorfälle beobachtet haben und Informationen zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Beckum unter der Telefonnummer 02521/911-0 oder per E-Mail: poststelle.warendorf@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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