Die beiden maskierten, dunkel gekleideten Männer sollen am Dienstagnachmittag (3. November) in ein Einfamilienhaus eingedrungen sein. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter 02271 81-0 entgegen.
Nachbarin verjagt Einbrecher in Erftstadt-Köttingen

Erftstadt (ost)
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht derzeit nach zwei unbekannten Männern, die am Dienstagnachmittag (3. November) in ein Einfamilienhaus in Erftstadt-Köttingen eingebrochen sein sollen. Eine Nachbarin soll die Täter auf frischer Tat gesehen und vertrieben haben. Die Männer seien maskiert und dunkel gekleidet gewesen. Zeuginnen und Zeugen, denen während des Tatzeitraums verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminalkommissariats 13 nehmen Hinweise, insbesondere zu den zuvor beschriebenen Tätern, unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Die Täter sollen gegen 17.30 Uhr in ein Haus im Bereich der Köttinger Straße eingestiegen sein. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Unbekannten eine Terrassentür aufgehebelt haben. Eine Nachbarin soll beobachtet haben, wie zwei unbekannte maskierte Männer das Haus der Geschädigten verließen und über einen Zaun kletterten. Nachdem sie auf sich aufmerksam gemacht habe, sei das Duo geflohen.
Die alarmierten Polizeikräfte nahmen eine Strafanzeige auf und sicherten Spuren.
Betroffenen, die einen Wohnungseinbruch in ihrem Zuhause oder an ihrer Arbeitsstelle bemerken, rät die Polizei:
Hilfreiche Informationen zum Einbruchschutz bekommen Sie bei unseren Expertinnen und Experten der Kriminalprävention sowie auf unserer Internetseite. https://rhein-erft-kreis.polizei.nrw/themenseite-wohnungseinbruch
(rei)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der registrierten Einbruchsfälle von 23.528 im Jahr 2022 auf 27.061 im Jahr 2023 – ein Anstieg um rund 15 %. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Fälle aller Bundesländer. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 3.385 auf 3.616, während die Zahl der Tatverdächtigen von 2.789 auf 3.069 stieg. Darunter waren 2023 insgesamt 2.614 Männer und 455 Frauen; 2022 waren es 2.344 Männer und 445 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen nahm von 1.196 auf 1.451 zu.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 380 im Jahr 2022 auf 470 im Jahr 2023 – ein Anstieg um 90 Fälle beziehungsweise 23,7 Prozent. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Mordfälle aller Bundesländer. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 357 auf 443. Zugleich stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 518 auf 671: 2022 waren darunter 458 Männer und 60 Frauen, 2023 waren es 596 Männer und 75 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen nahm von 206 auf 310 zu.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








