Ein Pkw-Fahrer entzieht sich der Polizeikontrolle, während ein anderer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht und eine Frau ohne Versicherung erwischt wird.
Nachrodt-Wiblingwerde: Flucht vor Kontrolle – Unter BTM oder ohne Versicherung

Altena (ost)
Gestern Nacht entkam ein Autofahrer auf der Bahnhofstraße der Polizeikontrolle. Die Beamten versuchten, ihn kurz nach Mitternacht zu kontrollieren, aber der Fahrer floh trotz der Minusgrade und der kritischen Straßenbedingungen mit hoher Geschwindigkeit über die B 236 in Richtung Nachrodt. Zunächst entkam das Auto. Kurze Zeit später kam es dem Streifenwagen auf der Wiblingwerder Straße gegenüber der Lennehalle entgegen. Auch dort ignorierte er die Anhaltezeichen und floh, bevor die Polizei umdrehen konnte. Wenige Minuten später fanden die Beamten das Fahrzeug an der Adresse des Halters. Ein 49-jähriger Mann behauptete, er sei gefahren. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass sein 21-jähriger Sohn am Steuer saß, der keine Fahrerlaubnis hat. Die Polizei ermittelt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Am Montagabend kontrollierte eine Polizeistreife auf der Rahmedestraße das Auto eines 23-jährigen Werdohlers. Er zeigte Anzeichen von Drogenkonsum, ein Vortest war positiv. Ein Arzt entnahm ihm auf der Wache Blutproben. Die folgende Laboruntersuchung wird zeigen, ob die erlaubten Grenzwerte überschritten wurden. Die Polizeibeamten untersagten die Weiterfahrt und das Führen von Fahrzeugen bis zur vollständigen Nüchternheit.
Am Montag gegen 17 Uhr kontrollierte eine Polizeistreife an der Ecke Bachstraße/Linscheidstraße das Auto einer 21-jährigen Frau, die in Dortmund gemeldet ist. Es stellte sich heraus, dass ihr Fahrzeug nicht versichert war. Die Beamten entwerteten die Kennzeichen, untersagten die Weiterfahrt und erstatteten Anzeigen gegen die Fahrerin und den Halter wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. (cris)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzte bei 11.172 und Leichtverletzte bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








