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Nachrodt-Wiblingwerde: Geschwindigkeitskontrollen am Wochenende

Die Polizei führte Geschwindigkeitskontrollen in mehreren Städten durch. Ein Fahrer wurde mit 144 km/h geblitzt, erlaubt waren 70 km/h.

Foto: unsplash

Märkischer Kreis (ost)

Am 30. April und 03. Mai führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen in Menden, Altena, Balve und Nachrodt-Wiblingwerde durch. Insgesamt wurden knapp 4.000 Fahrzeuge überprüft.

Am 30. April lag der Fokus auf Menden und Altena. In Menden („Ob dem Lahrtal“) wurden 42 Fahrer in der 30er-Zone erwischt; Höchstgeschwindigkeit: 59 km/h. An der B7 am Schwitterberg wurde ein Motorradfahrer mit 108 km/h (erlaubt 70 km/h) geblitzt. In Altena wurden an drei Messstellen (Wilhelm-, Linscheid- und Bahnhofstraße) insgesamt 85 Verstöße festgestellt, hauptsächlich in Tempo-30-Zonen.

Der 03. Mai war geprägt von schweren Verstößen. In Balve auf der Sunderner Straße wurden 1.787 Fahrzeuge kontrolliert. Ergebnis: 130 Verwarnungen, 33 Anzeigen und sechs Fahrverbote. Ein Auto (HSK) wurde innerorts mit 96 km/h erfasst, statt der erlaubten 50 km/h.

In Nachrodt-Wibblingwerde führte die Polizei zeitgleich Kontrollen auf der L692 (Oevenscheid) durch. Von 783 Fahrzeugen waren 90 zu schnell. Es gab 30 Anzeigen und vier Fahrverbote. Ein Autofahrer (MK) wurde mit 144 km/h auf der Landstraße geblitzt – erlaubt sind dort 70 km/h.

Die Polizei warnt: Zu schnelles Fahren ist weiterhin eine Hauptursache für Unfälle. Die Kontrollen werden konsequent fortgesetzt. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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