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Nachtrag: Sperrung nach schwerem Unfall auf der A 2

Ein Fußgänger wurde bei einem Unfall auf der A 2 schwer verletzt. Die Autobahn musste zur Unfallaufnahme gesperrt werden.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- A 2- Veltheim- Porta Westfalica- Bei einem Zusammenstoß auf der Autobahn 2 zwischen einem Auto und einem Fußgänger erlitt der Fußgänger am Donnerstag, dem 27.08.2026, schwere Verletzungen.

Nach den aktuellen Informationen hielt ein 64-jähriger Fahrer aus Stade gegen 13:25 Uhr mit seinem Audi auf dem Seitenstreifen der A 2 in Richtung Hannover, zwischen den Anschlussstellen Porta Westfalica und Veltheim, an und betrat die Fahrbahn zu Fuß. Als er sich zwischen dem linken und mittleren Fahrstreifen befand und einen Gegenstand aufhob, kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Citroen C8, der von einem 64-jährigen Fahrer aus Witten auf dem linken Fahrstreifen gefahren wurde.

Die Ersthelfer versorgten den Schwerverletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Ein Rettungswagen brachte ihn dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Der 64-jährige Fahrer aus Witten und seine 64-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Der Schaden am Citroen wird auf 2500 Euro geschätzt. Der Citroen und der Audi wurden von Abschleppfahrzeugen abtransportiert.

Die Fahrspuren der A 2 in Richtung Hannover mussten im Bereich der Anschlussstelle Porta Westfalica während der Unfallaufnahme und Spurensicherung durch das Unfallaufnahmeteam der Polizei Bielefeld gesperrt werden. Zur Auflösung des Staus wurden zeitweise Fahrzeuge über den rechten Fahrstreifen umgeleitet. Die maximale Staulänge betrug etwa 7,5 Kilometer.

Nach der Räumung der Unfallstelle konnte die gesamte Fahrbahn in Richtung Hannover gegen 17:05 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Polizei erinnert daran: Betreten Sie nicht die Autobahn zu Fuß! Im Falle einer Panne halten Sie auf dem Standstreifen oder in einer Nothaltebucht an und steigen Sie auf der Beifahrerseite aus. Gehen Sie zur Sicherheit hinter die Leitplanke und stellen Sie von dort ein Warndreieck auf, um das Fahrzeug abzusichern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte sind 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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