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Nachtragsmeldung: Rettungskräfte entdecken verletzte Frau am Straßenrand

Die Kriminalpolizei hat eine Mordkommission eingerichtet, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären. Die 55-jährige Frau wurde nicht überfahren, sondern von einem Bekannten angegriffen und aus dem Auto gestoßen.

Foto: Depositphotos

Witten (ost)

Wie bereits gemeldet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6325781) wurde am 2. August eine verletzte Frau am Straßenrand in Witten entdeckt.

Die verletzte Frau konnte mittlerweile von den Kriminalbeamten der Mordkommission befragt werden. Es wird derzeit nicht mehr angenommen, dass die 55-jährige Frau überfahren wurde. Sie gab an, von einem Bekannten angegriffen und aus dem Auto an den Straßenrand gestoßen worden zu sein.

Der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes konnte nicht bestätigt werden.

Die Untersuchungen sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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