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Neheim-Hüsten: Verfolgungsfahrt endet mit Verkehrsunfall

Ein 19-jähriger Mann aus Arnsberg verursachte einen Verkehrsunfall an einer Hauswand, flüchtete zu Fuß und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Foto: Depositphotos

Arnsberg-Hüsten (ost)

Letzte Nacht bemerkte ein Streifenwagen der Polizeiwache Arnsberg einen grauen VW Golf in der Nähe des Hüstener Marktes. Das Fahrzeug fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf die Marktstraße zu und überquerte den Kreisverkehr in Richtung der Straße Möthe. Die Beamten begannen mit der Verfolgung. Während der Verfolgung verloren sie zeitweise den Sichtkontakt zu dem flüchtigen Golf. Ein paar Straßen weiter konnte das Auto, das an einer Hauswand verunglückt war, in der Straße Alt Hüsten/ Cäcilienstraße gefunden werden. Der Fahrer – ein 19-jähriger Mann aus Arnsberg-Neheim – flüchtete zu Fuß. Die Polizisten konnten seine Flucht stoppen. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass der 19-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Anschließend wurde ihm eine Blutprobe in der Polizeiwache entnommen. Außerdem fanden die Beamten Cannabis im Auto und stellten fest, dass der 19-jährige Neheimer keine gültige Fahrerlaubnis besaß.

Gegen den jungen Fahrer wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, illegalen Autorennens, Fahrerflucht nach einem Verkehrsunfall sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 56367, wobei 49610 männliche und 6757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Verdächtigen auf 57879, wobei 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle mit 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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