Ein 11-jähriger Junge wurde in Arnsberg von einem Auto angefahren. Der Fahrer verließ kurz den Unfallort, kehrte aber später zurück.
Neheim: Verkehrsunfallflucht mit verletztem Fahrradfahrer

Arnsberg (ost)
Am Dienstag, dem 26.05.2026 ereignete sich in Arnsberg, Neheim in der Möhnestraße gegen 15:20 Uhr eine Verkehrsunfallflucht mit Personenschaden. Ein 11-jähriger Junge fuhr mit seinem Fahrrad auf der Möhnestraße. Ein Auto, das vor einem Supermarkt am Straßenrand parkte, fuhr voran. Als der 61-jährige Fahrer des Wagens ausstieg, stieß der Junge gegen die Fahrertür und stürzte. Er erlitt leichte Verletzungen. Der Beschuldigte erkundigte sich kurz nach dem Zustand des Jungen, bevor er zu Fuß vom Unfallort wegging. Aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse gab der Beschuldigte später an, dass er zu Hause Hilfe rufen und einen Übersetzer holen wollte. Eine Zeugin, die den Unfall beobachtet hatte, rief die Polizei und blieb bei dem Jungen, bis die Polizei eintraf. Nachdem die Polizei eintraf, kehrte der Beschuldigte zum Unfallort zurück.
Zur Erklärung: Gemäß § 142 des Strafgesetzbuches wird jedes unerlaubte Verlassen des Unfallortes grundsätzlich als Unfallflucht betrachtet. Auch eine spätere Rückkehr des Unfallverursachers hebt den bereits begangenen Straftatbestand nicht automatisch auf. Allerdings können die spezifischen Umstände – wie zum Beispiel das unmittelbare Holen von Hilfe – im weiteren Verfahren berücksichtigt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








