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Netphen-Afholderbach: Motorradfahrer tödlich verletzt auf B 62

Ein 28-jähriger Motorradfahrer verunglückte tödlich auf der B 62 nach einem schweren Unfall. Die Polizei schätzt den Gesamtsachschaden auf ca. 40.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Netphen-Afholderbach (ost)

Gestern Abend (11. August) ereignete sich auf der Bundesstraße B 62 unterhalb der Applauskurve ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 28-jähriger Motorradfahrer, der daran beteiligt war, kam dabei ums Leben.

Um 18:55 Uhr fuhr der 28-Jährige auf einer Yamaha von Lützel in Richtung Afholderbach talwärts. Nach der Applauskurve kam er in einer langen Rechtskurve zu Fall. Das Motorrad und der 28-Jährige rutschten auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr ein 36-jähriger Skoda-Fahrer in Richtung Lützel. Obwohl er den gestürzten Biker sah und versuchte auszuweichen, konnte er die Kollision nicht verhindern. Durch den Zusammenstoß mit dem Auto erlitt der Yamaha-Fahrer tödliche Verletzungen und verstarb am Unfallort. Der Tank des Motorrads riss auf. Durch Funken, die beim Rutschen der Maschine entstanden, geriet das Motorrad in Brand. Nach der Kollision mit dem Skoda rutschte die brennende Yamaha auf der rechten Seite der Fahrbahn in den angrenzenden Wald- und Böschungsbereich.

Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Die Feuerwehr rief auch den Notfallseelsorger für die Insassen des Skoda, zwei Ersthelfer und zwei Motorradfahrer, die mit dem 28-Jährigen unterwegs waren. Der 36-jährige Skoda-Fahrer und sein 34-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.

Die Polizei sperrte die B 62 in beide Richtungen für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Straße durch ein Spezialunternehmen. Die Strecke konnte erst gegen 01:30 Uhr wieder freigegeben werden.

Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 40.000 Euro geschätzt. Die beiden Fahrzeuge wurden zur weiteren Spurenauswertung sichergestellt. Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Gummersbach unterstützte die Kreispolizeibehörde bei der Unfallaufnahme.

Nach aktuellen Informationen könnte nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit einem möglichen Fahrfehler zum Wegrutschen des Motorrads und dem anschließenden Sturz geführt haben.

Die Polizei hat die bei Motorradfahrern beliebte Strecke schon lange im Blick. Am vergangenen Wochenende wurden Geschwindigkeitskontrollen auf dieser Route durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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