Am heutigen Vormittag wurde die Polizei zu einem Brand in Dreis-Tiefenbach gerufen. Es besteht der Verdacht auf Brandstiftung und Körperverletzung.
Netphen-Dreis-Tiefenbach: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und Körperverletzung

Netphen-Dreis-Tiefenbach (ost)
Heute am späten Vormittag wurde die Polizei zu einem Brand in Dreis-Tiefenbach gerufen. Ersten Informationen zufolge könnte Brandstiftung im Spiel sein. Außerdem besteht der Verdacht auf eine gefährliche Körperverletzung.
Um 11:27 Uhr wurde die Polizei über die Kreisleitstelle über einen Brand in der Siegener Straße informiert. Der Brand soll bereits vor 11:00 Uhr begonnen haben. Der erste Streifenwagen traf vier Minuten später am Ort des Geschehens ein. Die Beamten vor Ort stellten fest, dass es sich um ein Wohngebäude handelte. Im Erdgeschoss befand sich ein Lebensmittelmarkt, in dem das Feuer ausgebrochen war. Es gibt Hinweise auf Brandstiftung. Die Kriminalpolizei ermittelt in alle Richtungen.
Der 23-jährige Betreiber des Ladens befand sich vor dem Brand in dem Geschäft. Er behauptete, dass er von einer Person angegriffen wurde, bevor das Feuer ausbrach. Der Angreifer konnte nicht näher beschrieben werden. Kurz nach Beginn des Brandes verließ eine dunkel gekleidete Person mit Kapuze und Rucksack das Gebäude. Die Kriminalpolizei hat sofort mit den Ermittlungen begonnen. Es wird die genaue Brandursache und die Körperverletzung untersucht. Das Motiv ist noch unklar. Es wird auch versucht, die unbekannte Person zu identifizieren, die das Gebäude kurz vor dem Brand verlassen hat, und ob es eine Verbindung zu dem Vorfall gibt.
Hinweise werden unter der Rufnummer 0271/7099-0 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Obwohl die Mordraten in Nordrhein-Westfalen gestiegen sind, war die Region nicht die mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








