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Netphen: Sonderkontrollen Alkohol und Drogen

Polizei deckt zahlreiche Verstöße auf. Europaweite Kontrollwoche fokussiert auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Insgesamt zwölf Verstöße allein am Wochenende in Siegen und Netphen.

Foto: Depositphotos

Siegen / Netphen (ost)

In der vergangenen Woche fand eine europaweite Sonderkontrollwoche statt. Im Fokus der Polizei waren dabei Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.

Allein von Freitagabend bis Sonntagabend kam es zu insgesamt zwölf Verstößen.im Bereich Siegen und Netphen.

Negative Spitzenreiterin: Eine 55-jährige Peugeot-Fahrerin, die am helllichten Tag (Samstagmittag; 20. Dezember) über 3 Promille pustete.

Insgesamt zählte die Polizei sieben alkoholisierte Fahrzeugführende. In fünf Fällen war die Alkoholisierung so hoch, dass jeweils eine Strafanzeige die Folge war, in den beiden anderen Fällen erhielten die Betroffenen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Ein Lkw-Fahrer stand sowohl unter dem Einfluss von Alkohol und von Betäubungsmitteln. In fünf weiteren Fällen führte die Verkehrskontrolle zu positiven Drogenvortests, so dass auch hier die Kontrollkräfte gegen die Betroffenen jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige fertigten.

Obwohl die Polizei und den letzten Wochen immer wieder in der Presse vor den Gefahren bei Alkohol und Betäubungsmitteln am Steuer hingewiesen und weitere Kontrollen angekündigt hat, erschreckt die Polizei das Ausmaß der Verstöße. Dennoch wird die Polizei nicht müde, an die Verkeh5rsteilnehmenden zu appellieren: „Alkohol- und/oder Betäubungsmitteleinfluss wirken sich erheblich auf die Fahrtüchtigkeit aus. Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen führen oftmals gravierende Unfallfolgen, auch von Unbeteiligten. Daher: Hände weg vom Steuer, wenn Sie Alkohol oder Betäubungsmittel konsumiert haben.“

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56.367, während es im Jahr 2023 57.879 Verdächtige gab. Von diesen Verdächtigen waren im Jahr 2022 49.610 männlich und 6.757 weiblich, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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