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Nettetal-Hinsbeck: Radfahrer im Gewahrsam

Ein betrunkener 51-Jähriger wurde nach einem Rettungseinsatz aufgehalten, als er immer wieder versuchte, betrunken mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren.

Foto: Depositphotos

Nettetal-Hinsbeck (ost)

Am Abend am Donnerstag gegen 19 Uhr wurde ein Mann in einem Vorgarten in Hinsbeck entdeckt, der schlief und offensichtlich Hilfe brauchte, woraufhin ein Rettungswagen gerufen wurde. Die Sanitäter stellten schnell fest, dass der 51-jährige Mann aus Hinsbeck betrunken war. Trotzdem versuchte er, als er geweckt wurde, immer wieder auf sein Fahrrad zu steigen, um nach Hause zu fahren. Die Polizei, die hinzugerufen wurde, versuchte mehrmals, ihm zu erklären, dass man nicht mehr Rad fahren sollte, wenn man aufgrund von Alkoholkonsum nicht mehr gerade stehen kann. Der Mann blieb uneinsichtig und fuhr schließlich auf seinem Rad davon. Er wurde dann zur Wache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde, deren Ergebnis noch aussteht. Auch wenn die aktuellen Temperaturen nicht unbedingt zu langen Fahrradtouren mit Pausen einladen, stehen die Feiertage, an denen das Fahrradfahren Tradition hat, vor der Tür. Daher erinnert die Polizei daran, dass auch das Fahrradfahren nach Alkoholkonsum nicht erlaubt ist. Die relative Fahruntüchtigkeit beginnt bereits bei 0,3 Promille. Wer also Anzeichen von Fahrunsicherheit zeigt, wie zum Beispiel Schlangenlinien zu fahren, kann belangt werden. Ab 1,6 Promille ist man absolut fahruntüchtig. Wer in diesem Zustand fährt, begeht eine Straftat, unabhängig davon, ob Ausfallerscheinungen vorhanden sind. Daher planen Sie Ihren Heimweg sorgfältig, wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind und Alkohol konsumieren möchten. Der 51-jährige Mann aus Hinsbeck hätte am Donnerstagabend einfach zu Fuß nach Hause gehen können, da er nicht weit von seiner Wohnadresse entfernt war. /hei (198)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während es 2023 57879 Verdächtige gab. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 verzeichnete Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637365 Unfälle. Davon endeten 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 13559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11172 gezählt und 68000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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