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Nettetal: Unfall mit unversichertem E-Scooter

17-jähriger E-Scooter-Fahrer verletzt sich leicht nach Vorfahrtsverletzung gegenüber Pkw-Fahrerin. Versicherungskennzeichen fehlte, Haftung möglich.

Foto: unsplash

Nettetal-Breyell (ost)

Am Dienstagmorgen spät, hat ein junger E-Scooter-Fahrer aus Nettetal einer älteren Autofahrerin aus Viersen in Breyell die Vorfahrt genommen. Die Dame war mit ihrem Fahrzeug auf der Haagstraße in Richtung Lobbericher Straße unterwegs. Der Jugendliche fuhr mit seinem E-Scooter auf dem Kirchweg und wollte nach links in die Haagstraße abbiegen. Dabei hat er der Autofahrerin die Vorfahrt genommen, und es kam zum Zusammenstoß. Dabei hat er sich leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme haben die Beamten festgestellt, dass am E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war. E-Scooter müssen versichert sein. Wer mit einem nicht versicherten Fahrzeug einen Unfall verursacht, könnte persönlich für den Schaden haftbar gemacht werden. Daher ist es wichtig, sicherzustellen, dass an Ihrem „Elektrokleinstfahrzeug“ – so die offizielle Bezeichnung für E-Scooter, die versichert sein müssen – jedes Jahr das aktuelle Versicherungskennzeichen angebracht ist. /hei (245)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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