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Neubeckum: Autos und Führerscheine nach möglichem Rennen sichergestellt

Drei junge Männer fuhren grob verkehrswidrig und zu schnell, Autos und Führerscheine beschlagnahmt, Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Foto: unsplash

Warendorf (ost)

Am Mittwochabend (25.02.2026, 17.30 Uhr) wurden drei junge Männer – zwei 22 und 18 Jahre alte Ennigerloher und ein 28-jähriger Warendorfer – möglicherweise nach einem Fahrzeugrennen von der Polizei gestoppt.

Augenzeugen hatten beobachtet, wie drei Autos auf der Neubeckumer Straße zwischen Ennigerloh und Neubeckum drifteten, in den Gegenverkehr gerieten und in Schlangenlinien fuhren. Andere Fahrzeuge mussten ausweichen, da die Fahrweise grob verkehrswidrig und deutlich zu schnell war. Polizisten, die in Richtung Ennigerloh unterwegs waren, entdeckten die drei Autos kurz vor dem Kreisverkehr an der Gustav-Moll-Straße in Neubeckum und forderten die Fahrer sofort auf anzuhalten.

Die Fahrzeuge der drei jungen Fahrer wurden ebenso wie ihre Führerscheine beschlagnahmt und es wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Fahrzeugrennen sind keine Bagatellen und können gemäß §315d Verbotene Kraftfahrzeugrennen StGB mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden.

Zeugen, die weitere Informationen haben oder selbst ausweichen mussten, werden gebeten, sich bei der Polizei Beckum unter der Telefonnummer 02521/911-0 oder bei der Polizei Oelde unter der Telefonnummer 02522/915-0 oder per E-Mail unter Poststelle.warendorf@polizei.nrw.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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