Polizisten vollstreckten einen Durchsuchungsbeschluss wegen Drogenverdachts. Die 45-jährige Duisburgerin leistete Widerstand und wurde festgenommen.
Neudorf-Süd: Pkw-Durchsuchung, Widerstand geleistet

Duisburg (ost)
Am Sonntagabend (26. Juli, 23:15 Uhr) wurde ein Durchsuchungsbeschluss wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz im Bereich der Neudorfer Straße/Otto-Keller-Straße vollstreckt. Polizisten wurden dabei von einem Rauschgiftspürhund unterstützt. Eine 45-jährige Duisburgerin wurde angetroffen.
Während der Diensthund im Auto nach Drogen suchte, konsumierte die Duisburgerin alkoholische Getränke. Neben Bargeld wurden auch vermutliche Betäubungsmittel gefunden. Die Frau reagierte ungeduldig und aggressiv, versuchte sogar, die Dose auf die Einsatzkräfte zu werfen. Die Beamten konnten dies verhindern und die 45-Jährige leistete Widerstand. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der Frau auf der Polizeiwache Präsidium eine Blutprobe entnommen.
Die Frau muss sich nun einem Strafverfahren stellen, da sie weiterhin Widerstand leistete. Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant, wobei 56.367 Verdächtige im Jahr 2022 und 57.879 Verdächtige im Jahr 2023 erfasst wurden. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








