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Neues Polizeigebäude in Kempen: Vergabeverfahren gestartet

Ein EU-weites Vergabeverfahren für ein modernes Polizeigebäude in Kempen wurde heute eingeleitet. Landrat Bennet Gielen freut sich über die dringend benötigten Finanzmittel.

Foto: unsplash

Kempen (ost)

Heute ist ein EU-weites Vergabeverfahren für ein neues Polizeigebäude in Kempen eingeleitet worden. Das bisherige Dienstgebäude “Am Bahnhof 8” ist zu klein geworden, entspricht nicht mehr aktuellen Standards und ist zudem stark renovierungsbedürftig. Landrat Bennet Gielen freut sich als Behördenleiter der Kreispolizei, dass vom Ministerium des Innern der dringende Bedarf einer Neuanmietung erkannt und nun die nötigen Finanzmittel zur Verfügung gestellt wurden: “Hinter uns liegen mehrere Jahre intensiver Planungen und ich bin sehr erleichtert, dass wir unsere Pläne nun umsetzen können. Mit dem Neubau wollen wir sicherstellen, dass die Kempener Polizistinnen und Polizisten in einer modernen und funktionalen Arbeitsumfeld ihrer Tätigkeit rund um die Uhr nachgehen können.” Die Suche nach dem richtigen Standort des Gebäudes ist auch Gegenstand des Vergabeverfahrens. Mögliche Investoren können sich einerseits mit einem vorhandenen Objekt bewerben, das dann nach polizeilichen Bedürfnissen umgebaut werden muss. Ebenso kann es zu einem kompletten Neubau kommen. Für den neuen Standort ist ein Auswahlgebiet in Kempen bestimmt worden, innerhalb dessen das Grundstück liegen muss. Gesucht werden Grundstücke in diesem Auswahlgebiet, die eine Fläche von ca. 3.200 m² haben und bestimmte Kriterien erfüllen. Das Auswahlgebiet ist so festgelegt worden, dass eine schnelle Erreichbarkeit aller Kommunen und Gemeinden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiwache Kempen sowie die einfache Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger sichergestellt ist. Wie auch bisher, werden in dem Gebäude die Polizeiwache, der Bezirksdienst und ein Kriminalkommissariat untergebracht sein. Die benötigte Raum- und Bürofläche wird ohne Nebenflächen ca. 1.200 m² betragen. Auf dem Außengelände wird es ausreichend Stellplätze für Einsatzfahrzeuge, Mitarbeitende und natürlich für Besucherinnen und Besucher geben. Auch das Thema Elektromobilität wurde berücksichtigt. Es ist beabsichtigt, das Vergabeverfahren bis zum Herbst 2027 abzuschließen. Danach soll ein Neubau / Umbau und der anschließende Umzug so schnell wie möglich umgesetzt werden. Die EU-weite Veröffentlichung des Vergabeverfahrens findet in den nächsten Tagen statt. Sobald dies geschehen ist, werden wir weitere Details bekannt geben. Interessierte Investorinnen und Investoren können sich dann über ein entsprechendes Vergabeportal informieren. (764)

Quelle: Presseportal

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