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Neukirchen-Vluyn: Verkehrssicherheitsaktion „Car-Freitag“ in Kreis Wesel

Die Polizei führte Tempo- und Drogenkontrollen durch und sprach Verwarngelder aus. Einige Fahrer erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Fahrverbote.

Foto: unsplash

Kreis Wesel (ost)

Am Freitag, 03.04.2026, beteiligte sich die Kreispolizeibehörde Wesel an der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion „Car Freitag – Rot für Raser, Poser und illegales Tuning“. Ziel des Einsatzes war es, für mehr Sicherheit auf den Straßen im Kreis Wesel zu sorgen: Dazu gehören Tempo- und Drogenkontrollen, aber auch Kontrollen in der Poser- und Tuner-Szene.

Die Polizei war mit verstärkten Kräften von Freitag, 13:00 Uhr, bis Samstag, 01:00 Uhr, im Einsatz.

Insgesamt spricht die Polizei im Kreis Wesel von einem vergleichsweise ruhigen Abend. Dennoch konnten die Beamtinnen und Beamten im Einsatz eine ganze Reihe von Verstößen feststellen:

321 Fahrzeugführer haben ein Verwarngeld bekommen, weil sie bis zu 20 Kilometer pro Stunde über der erlaubten Geschwindigkeit unterwegs waren.

17 Fahrerinnen und Fahrer waren mit mehr als 21 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit unterwegs. Sie bekommen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. In vier Fällen führte dies zu Fahrverboten.

53 Verwarngelder wurden ausgesprochen, weil zum Beispiel der Gurt nicht angelegt war.

24 Ordnungswidrigkeitenanzeige hat die Polizei geschrieben, weil hinter dem Steuer mit dem Handy telefoniert oder eine Ampel „bei rot“ überfahren wurden.

In Neukirchen-Vluyn hat die Polizei einen Rollerfahrer angehalten, der ohne gültiges Versicherungszeichen unterwegs war. Der Fahrer konnte auch keine gültige Fahrerlaubnis vorlegen.

Die Einsatzkräfte führten während des Einsatzes an wechselnden Kontrollstellen und aus dem fließenden Verkehr heraus Geschwindigkeitsmessungen sowie Verkehrskontrollen durch.

Größere Treffen von Posern und Tunern im Kreis Wesel sind der Polizei nicht bekannt geworden.

BH/

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. 55.296 Unfälle ereigneten sich innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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