Drei Personen wurden bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Rettungsdienst und Feuerwehr waren im Einsatz.
Neulouisendorf: Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten in Kalkar

Kalkar (ost)
Am Mittwoch (23. September 2026) um 20:00 Uhr gab es einen schweren Verkehrsunfall in Kalkar-Neulouisendorf, bei dem drei Personen verletzt wurden. Eine junge Frau aus Kranenburg, 26 Jahre alt, fuhr mit ihrem Toyota Corolla auf der Neulouisendorfer Straße in Richtung der Gocher Straße (B 67). An der Kreuzung mit der Kalkarer Straße (Abknickende Vorfahrt) missachtete sie die Vorfahrt eines VW Golf, der von einem 20-jährigen Mann aus Geldern auf der Kalkarer Straße aus Richtung Uedem-Keppeln kam und ebenfalls in Richtung B 67 unterwegs war. Durch den Zusammenstoß wurden beide Autos im Kreuzungsbereich kollidiert, wobei der Toyota zunächst gegen einen Baum und dann mehrere Meter in ein Feld auf der rechten Seite geschleudert wurde. Das Auto überschlug sich und landete auf dem Dach. Neben der Fahrerin wurden zwei 23-jährige Männer aus Goch im Auto schwer verletzt. Die Insassen des VW, einschließlich einer 19-jährigen Frau aus Issum, blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Neben dem Rettungsdienst des Kreises Kleve, der mit mehreren Rettungswagen und einem vor Ort war, kam die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kalkar zum Einsatz. (sp)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle (87,36%). Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








