Drei Verdächtige im Alter von 24 bis 27 Jahren wurden festgenommen. Schuhabdrücke im Schnee führten zu entscheidenden Hinweisen.
Neumühl: Festnahme nach Fahrzeugaufbrüchen

Duisburg (ost)
In der Nacht vom Mittwoch (8. Januar) auf Donnerstag, zwischen 0:00 Uhr und 2:30 Uhr, gab es in der Wohngegend rund um die Alexstraße und Wichernstraße mehrere Fälle von Fahrzeugaufbrüchen. Nach den aktuellen Ermittlungen wurden bei insgesamt 13 Autos die Seitenscheiben eingeschlagen und die Innenräume durchsucht.
Während der Fahndung nach den Tätern wurden von der Polizei Duisburg drei verdächtige Personen im Alter von 24 bis 27 Jahren (2x irakische und 1x syrische Staatsangehörigkeit) vorläufig festgenommen. Die Schnee- und Witterungsbedingungen lieferten wichtige Hinweise: An den betroffenen Fahrzeugen konnten identische Schuhabdrücke im frischen Schnee festgestellt werden, die auf drei verschiedene Sneakermarken hinwiesen. Die Abdrücke passten zu den Schuhprofilen der festgenommenen Personen. Außerdem hatte einer der Männer eine frische Handverletzung, und an einer Beifahrertür eines der Autos wurden Blutspuren entdeckt.
Bei der Durchsuchung der Verdächtigen konnten die Beamten unter anderem Werkzeug, einen Nothammer und eine Sparkassenkarte sicherstellen. Was genau aus den Autos gestohlen wurde, wird derzeit noch ermittelt.
Das Trio wird am Freitag (9. Januar) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter vorgeführt, der den Verdacht des Bandendiebstahls prüfen wird.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die weiblichen auf 75 und die nicht-deutschen auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








