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Neumühl: Zivilbeamte beobachteten Drogendeal

Zivile Polizisten entdeckten einen Drogendeal in Neumühl. Drei Personen wurden kontrolliert und es wurde Cannabis gefunden.

Foto: Depositphotos

Duisbug (ost)

Zivilbeamte standen am Mittwochnachmittag (5. August, 17:35 Uhr) an einer roten Ampel im Kreuzungsbereich der Albert-Einstein-Straße/Fiskusstraße und beobachteten eine Drogenübergabe.

Die Polizisten sahen drei Personen, die Geld gegen Druckverschlusstütchen austauschten. Um eine Kontrolle durchzuführen, riefen die Einsatzkräfte ein weiteres Streifenteam herbei.

Das Trio, bestehend aus Personen im Alter von 16 bis 21 Jahren, wurde in der Nähe der Alexstraße kontrolliert. Bei der Durchsuchung des 18-Jährigen fanden die Beamten mehrere Druckverschlusstütchen mit Cannabis und Haschisch, ein Mobiltelefon sowie Bargeld in typischer Stückelung. Alles wurde sichergestellt und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erwirkten die Beamten beim Amtsgericht Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 21-Jährigen in der Borussiastraße. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Einsatzkräfte eine beträchtliche Menge Cannabis, Bargeld, eine Feinwaage und Verpackungsmaterial, die ebenfalls sichergestellt wurden.

Die Männer müssen sich nun einem Strafverfahren stellen. Die Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat 24 übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2023 51099 männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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