Zivile Polizeibeamte beobachteten einen 24-Jährigen beim Drogenhandel. Anschließend fanden sie bei ihm Cannabis und ein Mobiltelefon.
Neumühl: Zivilpolizisten nehmen Drogendealer hoch

Duisburg (ost)
Zivilbeamte beobachteten am Donnerstagnachmittag (6. August, gegen 15:10 Uhr) im Stielmuspark an der Obermarxloher Straße/Lehrerstraße unter anderem einen 24-jährigen Mann, der mit Drogen handelte.
Aufgrund früherer Vergehen in dieser Art erkannten die Polizisten den Duisburger wieder und behielten ihn im Auge. Sie bemerkten, dass er etwas mit einem 19-Jährigen austauschte. Die Polizeikräfte der Wache Hamborn kontrollierten den 19-Jährigen nach dem Austausch, fanden bei ihm Cannabis und ein Mobiltelefon, beschlagnahmten alles und erstatteten Anzeige gegen ihn.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ eine Richterin am Amtsgericht Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 24-jährigen Mannes in der Lehrerstraße, aufgrund des Verdachts auf Drogenhandel. Der Beschluss wurde sofort in Anwesenheit des Verdächtigen vollstreckt und die Beamten fanden in der Wohnung eine größere Menge Cannabis und Haschisch, die sie sicherstellten.
Der 24-Jährige wird nun strafrechtlich verfolgt. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 24 dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73.917 Fällen, bleibt die Situation in Nordrhein-Westfalen dennoch besorgniserregend.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








